Freitag, 16. Juli 2010

Sicherheitsanalyse zeigt: Apple hat die meisten Lecks

Soviel dazu, dass Apple-Software niemals Bugs hat und absolut sicher ist. Laut dem Halbjahresbericht von Secunia musste der Obsthändler in den letzten Jahren mehr Löcher stopfen als die Konkurrenz und Microsoft ist nur auf Platz 3.

Der Halbjahresbericht von Sicherheits-Anbieter Secunia zeichnet ein düsteres Licht auf die Unfähigkeit der Nutzer, regelmäßig Updates einzuspielen. Dabei gibt es sehr viele Sicherheitslücken, die die Hersteller veröffentlichen und versuchen, sie mit Patches zu beseitigen. Die für die Börse wichtige »Time to market« nehme den Herstellern wertvolle Ressourcen, um von Anfang an sichere Software anzubieten. In diese Ressourcen müsste dringend investiert werden, mahnt Secunia die Firmen, allen voran Apple.

Die Liste der Lecks pro Unternehmen führt – nur in rohen Zahlen – Apple an. Zwar seien die Risiken vieler Apple-Lücken nicht so groß wie die mancher PC-Lecks. Windows-Produkte stünden noch immer für 90 Prozent aller gefährlichen Meldungen zu Software-Angreifbarkeit. Doch bei der reinen Zahl der Meldungen holt Apple schnell auf: Dicht gefolgt wird der kalifonische Produkthersteller von Oracle, die an ihrem monatlichen Patchday manchmal bis zu 50 Bugs beseitigen. Erst an dritter Stelle folgt Microsoft, dann HP, Adobe, IBM, VMware, Cisco, Google und an zehnter Stelle Mozilla.

Secunia meldet, dass sieben der Top Ten schon 2005 in diesen »Top Ten der Unsichersten« waren und es nicht schafften, seither die Menge der Lecks zu verringern. Eher erhöhte sich die Zahl.

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